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Austragungsort, Zeitplan und Spielplan der Australian Open 2023

Wenn die Australian Open 2023 in Melbourne (seit 1987 der Austragungsort des größten jährlich stattfindenden Sportevents in Down Under) am 16.01.2023 eröffnet werden, dann starten sie in ihre 111. Auflage. In der 1. Runde gehen sowohl bei den Damen als auch den Herren 128 SpielerInnen an den Start.

An jedem Turniertag gibt es eine Day Session und eine Night Session. Durch die 10 stündige Zeitverschiebung nach Australien startet die Day Session nach mitteleuropäischer Zeit 1 Uhr nachts und die Night Session startet 9 Uhr am Vormittag.

Eine Änderung im Australian Open 2023 Spieltag gibt es ab den Halbfinals. Diese starten eine halbe Stunde später und es gibt hier auch nur noch die Night Session. Übertragen wird im deutschsprachigen Raum bei EuroSport und DAZN.

ATP Herren – Favoriten und Geheimtipps

Novak „Djoker“ Djokovic

Nachdem Novak Djokovic im letzten Jahr wegen seines unklaren Impfstatus nicht nach Australien einreisen durfte, zählt er in diesem Jahr zu den klaren Favoriten. Der Sieg bei den Australian Open 2023 wird nur über den Djoker gehen. Zuletzt gewann er das Vorbereitungsturnier in Adelaide. Allerdings macht ihm auch der Oberschenkel Probleme, weshalb er jüngst ein Trainingsmatch gegen Daniil Medvedev abbrechen musste. Hält der Oberschenkel, ist Djokovic ein heißer Kandidat auf Titel Nummer 10 in Australien.

Novak Djokovic

Bild: Novak Djokovic - Copyright: Juergen Hasenkopf / Alamy Stock Photo

Carlos Alcaraz

Die neue Nummer 1 der Welt musste das Turnier verletzungsbedingt absagen. Das ist schade, denn unter normalen Umständen wäre der junge Spanier ein heißes Eisen im Titelkampf gewesen.

Rafael Nadal

Der Vorjahressieger ist damit der schärfste Herausforderer des Serben. Die Vorbereitungsergebnisse lassen zwar noch zu wünschen übrig, allerdings sagte Nadal in einem Interview, dass er mit der Vorbereitung und dem Punkt an dem er aktuell stehe, sehr zufrieden sei und er sich körperlich wohl fühle.

Das sind schlechte Nachrichten für die Konkurrenz, denn letztes Jahr gewann er das Turnier mit starken körperlichen Problemen. Kommt der Altmeister ins Rollen, wird er nur schwer zu schlagen sein. Man kann das epische Finale zwischen ihm und Novak Djokovic schon riechen.

Daniil Medvedev

In den letzten zwei Jahren musste sich Medvedev jeweils erst im Finale geschlagen geben. Erst war Djokovic eine Nummer zu groß und im letzten Jahr war gegen Nadal kein Kraut gewachsen. Dennoch zählt der Weltranglistensiebte auch in diesem Jahr zum Favoritenkreis der Australian Open 2023.

In diesem Jahr wird er, wie alle russischen Athleten, unter neutraler Flagge antreten. Die Veranstalter haben sich aber schon früh entschieden, dass sie, unter diesen Bedingungen, auch russische Profis zulassen.

Erweiterter Favoritenkreis

Hier wird es wild und weit offen: Bei den Herren gab es im letzten Jahr eine tektonische Verschiebung: Erstmals seit 2003 war keiner der Big 4 an der Spitze der ATP. Der Nimbus der Unschlagbarkeit ist verflogen und mit Roger Federer ist inzwischen einer der größten des Sports zurückgetreten. Wer zählt also zu den erweiterten Favoriten?

Darüber hinaus sind auch Stefanos Tsitsipas, Casper Ruud oder Felix Auger-Aliassime jederzeit in der Lage, ins Finale eines Grand Slams vorzustoßen. Alexander Zverev dürfte in diesem Jahr nur geringe Chancen haben. Die Vorbereitung wurde durch die Verletzung zu stark behindert.

Das größte Dark Horse ist sicherlich Nick Kyrgios. Der Australier hat letztes Jahr bewiesen, dass er in der Lage ist, auch bei einem Grand Slam bis ins Finale vorzustoßen. Er wird wohl nie alles zusammenbekommen, um in der Weltrangliste dauerhaft ganz oben zu stehen, aber in einem Turnier über 2 Wochen, ist ihm alles zuzutrauen!

WTA Damen – Favoritinnen

Iga Swiatek

Die Polin ist aktuell die beste Tennisspielerin der Welt! Im letzten Jahr gewann sie 2 Grand Slams und stand zusätzlich im Halbfinale der Australian Open. Außerdem hatte sie zwischenzeitlich eine Serie von 37 ungeschlagenen Spielen. Der Titel in Australien wird, gerade nachdem Barty und Osaka aufgehört haben, nur über die Swiatek gehen.

Allerdings hat die Polin aktuell mit Schulterproblemen zu kämpfen. Man muss zumindest abwarten, ob und wenn ja, wie sehr sie das beeinflusst. Macht die Schulter mit und spielt Swiatek ihr A Game, dann ist sie auch in Australien nur sehr schwer zu schlagen.

Iga Swiatek

Bild: Iga Swiatek - Copyright: LaPresse / Alamy Stock Photo

Ons Jabeur

Die zweite prägende Figur im Damentennis des letzten Jahres war Ons Jabeur. Die Tunesierin stand als erste arabische Frau in einem Grand Slam Finale. Am Ende verlor sie zwar sowohl das Finale von Wimbledon als auch das von New York, dennoch zeigte sie, dass mit ihr auch auf der ganz großen Bühne zu rechnen ist.

Sie fühlt sich auf schnelleren, härteren Belägen zu Hause. Genau das erwartet sie in Melbourne. Im letzten Jahr war sie nicht in Down Under. Ihr bislang bestes Ergebnis war das Viertelfinale 2020. Das sollte in diesem Jahr zu knacken sein. Auch der Titel ist im Bereich des möglichen.

Jessica Pegula

Die US Amerikanerin ist aktuell in herausragender Form! Damit zählt sie zu den Favoritinnen auf das Finale bei den Australian Open 2023. Kann sie ihre Formstärke konservieren und kommt sie gut in das Turnier, dann ist sie eine ernsthafte Kandidatin auf das Finale, vielleicht sogar auf den Titel. Ihr erstes Halbfinale bei einem Grand Slam sollte es aber auf jeden Fall werden!

Erweiterter Favoritenkreis

Mit Swiatek und Jabeur gibt es zwar zwei Spielerinnen, die so etwas wie Dominanz ausstrahlen, aber am Ende ist das Damenfeld weit offen. Niemand hat den Wimbledon Sieg von Rybakina kommen sehen. Und so kann man hier eine ganze Reihe an Spielerinnen nennen, denen der Sieg zuzutrauen ist.

Zum Beispiel ist es denkbar, dass eine der 2 anderen starken US Ladies den Grand Slam Sieg holt. Coco Gauff stand in Paris erstmals im Finale, musste sich aber Swiatek geschlagen geben. Sofia Kenin gewann die Australian Open 2020 und ist auf Rang 4 gesetzt. Auch sie hat Siegchancen.

Darüber hinaus ist es schwer zu sagen, wer während des Turniers in seinen Flow kommt. Wir müssen uns hier überraschen lassen. Auf jeden Fall ist ein Außenseitersieg bei den Damen wahrscheinlicher als bei der Herrenkonkurrenz.

Welche Topspieler sind nicht dabei?

Auch die Australian Open 2023 sind nicht vor Absagen und Ausfällen verschont geblieben.

Wie oben bereits erwähnt, fehlt bei den Herren die neue Nummer 1 der Welt – Carlos Alcaraz.

Bei den Damen ist Vorjahressiegerin und Lokalmatadorin Ash Barthy nicht mehr dabei. Die Australierin beendete ihre Laufbahn im letzten Jahr, weil sie einfach nicht mehr die Motivation verspüre.

Ebenfalls nicht an den Start geht Naomi Osaka. Nachdem die Japanerin zuletzt mit mentalen Problemen zu kämpfen hatte und deshalb einige Zeit nicht auf der Tour war, ist der Grund der Absage diesmal weitaus erfreulicher. Osaka erwartet ihr erstes KInd und wird deshalb nicht antreten.

Wetten auf die Australian Open 2023

Möchte man auf die Australian Open 2023 tippen, so ist das bei jedem relevanten Wettanbieter möglich. Kein großer Operator kann es sich leisten, ein solches Event nicht zu covern, sodass die Auswahl für die Wettfreunde riesig ist und der gesamte Australian Open Spielplan 2023 zur Verfügung steht.

Aktuell steht der Draw der Australian Open 2023, sodass ab sofort auf die komplette 1. Runde gewettet werden kann. Dabei sind nicht nur reine Ergebniswetten möglich, sondern auch Wetten, die die Anzahl der Spiele innerhalb eines einzelnen Match mit einschließt.

Es gibt auch die Möglichkeit, Handicap Wetten zu platzieren oder auf den Ausgang einzelner Sätze oder Spiele innerhalb der Sätze zu wetten. Oft lohnt es sich in den ersten Runden nicht auf das Ergebnis zu tippen, da die Unterschiede zwischen Favorit und Außenseiter eklatant sind.

Die einzige Möglichkeit, hier etwas entgegenzuwirken, sind Kombiwetten, bei denen man den Ausgang mehrerer Begegnungen gleichzeitig tippt, um so die Gesamtquote zu erhöhen. Allerdings sind Kombiwetten, wie in allen Sportarten, recht risikoreich, da man, je größer die Anzahl an Spielen wird, zumindest eine Überraschung statistisch nie ganz ausschließen kann.

Um für einen Favoritensieg eine einigermaßen gute Quote zu bekommen, lohnen sich Handicap Tipps oder aber Satzwetten. Denn auch, wenn die Spiele am Ende oft durch den Favoriten gewonnen werden, erkämpfen sich viele Außenseiter zumindest einzelne Sätze.

Was sich bei den Australian Open 2023 lohnen kann, ist das Live covern von Spielen. Verliert der Favorit einen Satz oder liegt er mit Break hinten, so steigen die Quoten, auch wenn, zumindest statistisch gesehen, der Favorit in den meisten Fällen noch gewinnt. Gerade bei der Night Session könnte man am heimischen Frühstückstisch hier so manche gute Quote abgreifen.

Quotenvergleich Australian Open 2023

Herren

🏆 Sieger 🎾 Bahigo 🎾 Interwetten 🎾 Bet-at-Home
Djokovic 1,75 2,05 1,77
Zverev 35,00 21,00 37,00
Medvedev 6,20 5,50 6,35
Nadal 15,00 10,00 14,80
Tsitsipas 13,00 15,00 13,40
Kyrgios 15,00 10,00 15,40
Ruud 30,00 18,00 29,30

Damen

🏆 Siegerin 🎾 Bahigo 🎾 Interwetten 🎾 Bet-at-Home
Swiatek 2,70 3.05
Garcia 11,00 11,30
Jabeur 12,00 13,30
Sabalenka 12,00 7,50
Gauff 17,00 13,20
Pegula 17,00 11,40
Kenin 85,00 180,00

Modus der Australian Open 2023

Von den 128 Spielerinnen und Spielern, die im Hauptfeld gegeneinander antreten, sind 100 SpielerInnen gesetzt. Das ist bei jedem der 4 Grand Slam Turnieren so geregelt.

Im Gegensatz zu normalen ATP Turnieren, brauchen die Männer bei einem Grand Slam 3 Sätze, um das Match für sich zu entscheiden. So ist es auch bei den Australian Open 2023. Bei den Damen reichen 2 Gewinnsätze für das Weiterkommen in die nächste Runde.

Die neue Tiebreak Regelung, die bei allen Grand Slams seit letztem Jahr greift, hat ihren Ursprung in Australien. Beim Stand von 6:6 im entscheidenden Satz wird es einen 10-Punkte-Tiebreak geben. Heißt: Wer zuerst 10 Punkte erspielt und 2 Punkte Vorsprung hat, der gewinnt das Match.

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Max Hofer

Chef-Redakteur 101 Artikel

Mein Name ist Max Hofer, und ich bin leidenschaftlicher Sportwetten-Fan. Wenn ich ein Fußballspiel verfolge – sei es im Stadion oder daheim am Fernseher – dann gehört für mich eine Wette einfach dazu. Vor einigen Jahren habe ich meine Leidenschaft zum Beruf gemacht und bin seitdem als Chef-Redakteur für SportwettenSchweiz tätig..

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